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online Poker

     
02.04.2008 11:08

Grundlagen des Spiels

Das Lernen der Grundregeln von Poker ist nicht sehr schwer. Allerdings kann es ein Leben lang dauern, ein echter Profi zu werden. Du bekommst Geld, indem du den Pot gewinnst. Der Pot ist die Summe der Einsätze, die sich im Laufe einer Partie aus den Einsätzen der Spieler sammeln. Beginnend mit dem Austeilen der Karten entwickelt sich eine Partie über mehrere Setzrunden bis zum Showdown, dem Aufdecken der Karten. Eine Partie kann auf zwei Arten gewonnen werden:

Du zeigst zum Schluss des Wettgeschehens die beste Kartenkombination aller beteiligten Spieler.

oder

Deine Gegner geben auf und bringen Ihren letzten Einsatz nicht. In diesem Fall könntest du die beste Hand gehabt haben oder du hast geblufft. Egal, die Gegner haben durch ihr Aufgeben keinen Anspruch mehr auf den Pot. Er gehört dir !

In Spielvarianten wie 7-Card Stud und Texas Hold’em gewinnt die höchste Hand.

In anderen Varianten wie Lowball oder Razz gewinnt die niedrigste Kartenkombination (die beste niedrige Hand ist 5-4-3-2-A, die zweitbeste 6-4-3-2-A).

Bei Spielen mit geteiltem Pot (split pot games) gibt es zwei Gewinner. Bei 7-Card Stud High-Low Split, Eight-or-Better (gnädigerweise abgekürzt mit Seven-Stud/8) und Omaha High-Low Split, Eight-or-Better (oder einfach Omaha/8) teilen die höchste und die niedrigste Karte den Pot. Jeder bekommt exakt die Hälfte. Sollte ein nicht teilbarer Chip übrig bleiben, so geht er an die hohe Hand.

»Eight-or-Better« heisst, es muss eine niedrige Kombination geben, die keine Karte höher als die Acht enthält und kein Paar. Demnach ist die schlechteste denkbare niedrige Hand 8-7-6-5-4. Die beste niedrige Hand ist 5-4-3-2-A. Sie wird auch Wheel oder Bicycle genannt                                                                                                                  In Spielen mit geteiltem Pot gibt es immer eine höchste Hand, die Nebenbedingung »Eight or Better« verhindert  manchmal aber die Bildung einer niedrigen Hand und dann bekommt die höchste Hand den gesamten Pot.

Bei den meisten Spielen braucht man pro Spieler einen Grundeinsatz (Ante) oder so genannte »blinde Einsätze« (blind bets). Wenn mit Grundeinsätzen gespielt wird, setzt jeder bevor er Karten erhält einen bestimmten Betrag. Im Falle von Blinds müssen einer oder zwei Spieler einen kleinen Betrag setzen, bevor man Karten bekommt. Diese Anforderung trifft natürlich nicht immer die gleichen, sondern rotiert im Urzeigersinn bei jeder Partie um eine Position weiter. So ist jeder Spieler gleich finanziell an den Blinds beteiligt.

Nachdem eine Runde Karten verteilt sind, haben die Spieler nacheinander die Option zu schieben (check), zu setzen (bet), auszusteigen (fold), vorherige Einsätze zu bringen (call) oder zu erhöhen (raise). Wenn ein Spieler keinen Anspruch mehr auf den Pot will, kann er seine Karten ablegen, sobald er an der Reihe ist. Wer ausgestiegen ist, muss kein Geld mehr in den Pot legen. Wenn ein Spieler gesetzt oder erhöht hat und niemand den Einsatz ausgleicht, dann gehört ihm der Pot und er muss seine Karten nicht aufdecken. Sind zum Schluss zwei oder mehr Spieler aktiv, werden die Karten aufgedeckt, und die beste Hand gewinnt den Pot.

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14.01.2008 13:04

Die Geschichte vom Pokern

Viel Einfluß auf das heutige Pokerspiel hatten folgende drei alte Spiele aus Asien und Europa:

As Nas

Das Spiel aus Persien wird auch als Oma des Poker bezeichnet. 4 Spieler spielen mit 20 Karten und bei fünf Spielern mit 25 Karten. Wie bei uns entsprechen die Kartenwerte As-König-Dame-Bube-Zehn in vier Farben. Eine 5. Farbe wird für den fünften Spieler ins Paket mit aufgenommen. Es erhält jeder Spieler fünf verdeckte Karten. Im Uhrzeigersinn kann jetzt jeder Spieler setzen, erhöhen oder aussteigen. Als anerkannte Blätter zählen der Vierling, Full House, Drilling, 2 Paare und 1 Paar. Flush und Straight dagegen werden nicht berücksichtigt. Ein wichtiger Bestandteil des Spieles ist das Bluffen.

Poque

Dieses Spiel stammt aus Frankreich und wird mit 3 verdeckt gegebenen Karten für jeden Spieler gespielt. Anschließend wird gesetzt und dann die Karten aufgedeckt. Ende des 17. Und Anfang des 18. Jahrhunderts war Poque sehr beliebt.

Pochen

Pochen stammt aus dem deutschen Raum. Das Spiel ist für 3-6 Spieler gedacht und jeder Spieler bekommt 5 Karten. Nach poker ähnlichen Regeln wird dann gespielt. 4 Karten von einer Sorte oder die Trumpfkarte waren das höchste Blatt, gestützt auf die meisten Karten einer Farbe.

 

Amerikanisches Poker:

Die Amerikaner entdeckten im Jahre 1803 ein von den Franzosen gespieltes Spiel. Dies wurde As Nas genannt und von den persischen Seemännern oder französischen Soldaten angeschleppt. Der Wortlaut Poque wurde dann noch hinzugefügt von den Franzosen. Und da die amerikanischen Neuankömmlinge eine harte Aussprache hatten wurde aus dem Poque schließlich Poker.

1840 – in Amerika wurde das komplette 52-Karten Paket angenommen

1850-1855 – um mehr Aktion und Geld ins Spiel zu bringen, wurde der Kartentausch hinzugefügt

1865 – von den Bürgerkriegssoldaten wurde 5-Card Stud gespielt. Das Spiel wurde durch das aufdecken der Karten noch interessanter

1870-1875 – erstmals tritt der Joker in Erscheinung. Er wurde auch als wilde Karte benannt und hatte den Effekt, dass Poker immer beliebter wurde

1930-1949 – das 7-Card-Stud erreicht seinen Höhepunkt und ist bis heute eines der beliebtesten Spiele geblieben

1949 – Der Nachkomme von 7-Card-Stud nennt sich Texas Holdém und wird immer beliebter. Dort wird mit 5 offenen Gemeinschaftskarten gespielt. Dadurch werden die beiden verdeckten Karten jeden Spielers unterstützt.

Pokern ist auch heute noch immer so war wie ein Original bei Wettbewerbsspielen. Diese Spiel hat keine eigetragenen Regeln oder Bestimmungen. Die pokerspielende Öffentlichkeit akzeptiert die Richtlinien des Spiels, diese wurde errichtet um Ordnung in das Chaos eines Spieles zu bringen und um Betrug einzuschränken. An die Pokeretikette wird sich jeder ernsthafte Pokerspieler halten

Poker heute:

Mehr als 100.000 Menschen spielen weltweit Online-Poker für richtiges Geld. Sie spielen zwar an einem virtuellen Ort, aber haben trotzdem echte Gegenspieler. Nur ein Computer, Internetanschluss und ein Client von einem der Pokerräume ist dafür notwendig. Dann kann es losgehen.

Das Wettkampfspiel Poker hat einen großen entspannenden Wert. Der ansteigende Beliebtheitsgrad als Freizeitbeschäftigung liegt hauptsächlich in der Flexibilität und dem Komfort des Online-Spielens und der Verfügbarkeit des Online-Pokers rund-um-die-Uhr.

Durch die Fernsehsendung World Poker Tour und dem Sieg des Hauptereignis des World Series of Poker (WSOP) sowie durch den Online-Amateur-Spieler Chris Moneymaker hat Poker zunehmendes Medieninteresse erregt. Das war der Startschuss für viele Menschen und hat die Neugier auf Poker geweckt. Egal ob in der realen Welt oder Online, beide provitieren Sie von der Nutzung der Neuzukömmlinge.

In vielen Kasinos war Poker noch vor einigen Jahren ein eher sterbendes Spiel. Sie begannen ihre Pokerräume zu schließen, da das Spiel zu teuer war und andere Besucher verscheuchte. Doch das Online Poker und die Übertragung von Poker im TV änderte das ganz schnell. 

Mit der Einführung von Planet Poker und einiger Nachfolger, begann die junge Geschichte des Online-Pokers 1998. Paradiespoker war der größte Pokerraum, der zu einem Zeitpunkt 80% des Marktes beherrschte. 2002 kam der große Aufschwung mit der ersten WPT Übertragung im Fernsehen und innovative Räume, wie Party Poker. Um ungefähr 200% erhöhte sich 2003 der Spielerverkehr und Pokerräume. Mehr als $1 Milliarde Umsatz wies das Online-Pokergeschäft 2004 auf.  Für die etablierten Pokerräume ist das Online-Pokergeschäft sehr rentabel, obwohl dem Markt eine Überschwemmung droht und viele kleinere Räume ihren Betrieb einstellen müssen und durch größere übernommen werden. Dadurch müssen die Online Pokerräume mehr Geld für Werbung ausgeben und geben viel an die Spieler zurück durch höhere und bessere Anmeldebonis , Nachladebonis, Promotions, und andere Leistungen. Für Spieler sind das definitiv gute Nachrichten.

Jedem Spieler der Welt ermöglicht es innerhalb eines kurzen Zeitraumes jeden Spieler der Welt zu schlagen. Dadurch gibt es einen hohen Glücksfaktor. Doch da die Spieler nicht auf die langfristigen Ziele sehen, ist das Spiel für viele trügerisch. Poker ist nunmal in Wahrheit ein Spiel des Könnens und bringt dem Spieler im Laufe der Zeit Geldgewinne. Von vielen anderen Geschicklichkeitsspielen unterscheidet sich Poker dadurch, dass nicht immer der beste Spieler gewinnt so wie beim Schach. Doch jeder Anfänger kann strategische Richtlinien anwenden um seine Verluste schnell zu minimieren.

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